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Papst Johannes Paul II. zum 750. Jubiläum des Skapulierfestes

Josef Kardinal Ratzinger an der Mariensäule 1977

Heilige Maria, Mutter Gottes, vom Heiligen Geist bewegt, hat einst Elisabeth dich selig gepriesen als die Gesegnete unter den Frauen, weil dein Glaube dem Herrn die Tür in diese Welt aufgetan hat. Unsere Vorfahren haben dich als ihre Schutzherrin erwählt, als die Herzogin ihres Landes, deren mütterliche Güte über aller menschlichen Herrschaft als Zeichen der neuen, befreienden Herrschaft Jesu Christi steht. Die Wege unseres Landes kommen von dir und gehen durch dich zu ihm, der der Weg selber ist. So bitten wir dich in dieser Stunde: Sei du die Patronin unseres Landes auch in dieser Zeit. In dem Streit der Parteien sei du Versöhnung und Friede; in den Weglosigkeiten unserer offenen Fragen zeige uns den Weg; die Streitenden versöhne, die Müden erwecke; gib den Misstrauischen ein offenes Herz, den Verbitterten Trost, den Selbstsicheren Demut, den Ängstlichen Zuversicht, den Vorwärtsdrängenden Besonnenheit, den Zaudernden Mut, uns allen aber die tröstende Zuversicht deines Glaubens. Stärke die Leidenden und die Kranken, erleuchte die Regierenden und führe uns zueinander im Frieden des Herrn. Schenke uns zu glauben, wie du geglaubt hast.

Ich, die aus Magdala,

Jesus: „für uns gestorben“ - weil er ganz für uns Menschen gelebt hat. Die Art, wie Jesus für seine Mitmenschen da war, offenbart eine Solidarität tiefster Anteilnahme, die nichts ausklammert, was uns Menschen bewegt.

Ich nahm mir den glorreichen heiligen Josef zu meinem Anwalt und Herrn und empfahl mich ihm sehr. Mir fällt nichts ein, worum ich ihn bislang gebeten und was er mir zu gewähren unterlassen hätte. Anderen Heiligen scheint der Herr die Gnade verliehen zu haben, in einer bestimmten Notlage zu helfen, mit diesem großen Heiligen aber habe ich die Erfahrung gemacht, dass er in allen Nöten hilft.

Zwei Zimmer sollten neu tapeziert werden. Zimmer ausräumen, hieß es. Der Anstreicher ließ sich Zeit. So konnte ich überlegen, was ich wirklich noch brauche, was mir wichtig ist und was ich aussortieren sollte. Regale mit Büchern vollgepackt – das war das Problem.

Das Zweite Vatikanische Konzil hat die Zusage der Gleichheit, der Würde und des Priestertums aller Getauften in Rückbindung an die Bibel wieder ins Bewusstsein gerückt. Was, wenn alle Getauften aus diesem Bewusstsein lebten und dem Evangelium Hand und Fuß und Herz leihen würden?

Das Kind in der Krippe streckt die Händchen aus, und sein Lächeln scheint schon zu sagen, was später die Lippen des Mannes gesprochen haben: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid.

Aus eigener Erfahrung kannte der hl. Johannes vom Kreuz (1542 – 1591) die Dunkelheiten des Lebens:Nach dem frühen Tod des Vaters, der die Familie in bitterste Armut stürzte, verdiente er sich den Lebensunterhalt als Helfer in der Krankenpflege. Doch dort erkannte man seine Begabung, er lernte Lesen und Schreiben, konnte sich weiterbilden.

Elisabeth Catez wurde am 18. Juli 1880 in Bourges in Frankreich geboren.

Hymnus zum Teresa-Jahr 2015

Der kleine Weg Thereses

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