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Das Zweite Vatikanische Konzil hat die Zusage der Gleichheit, der Würde und des Priestertums aller Getauften in Rückbindung an die Bibel wieder ins Bewusstsein gerückt. Was, wenn alle Getauften aus diesem Bewusstsein lebten und dem Evangelium Hand und Fuß und Herz leihen würden?

Christen feiern mit ihrer Taufe kein magisches Ritual, sondern einen unverlierbaren Freundschaftsbund mit Jesus Christus, der uns in die Gemeinschaft mit anderen ruft. Getaufte Christen sind Freunde und Freundinnen Jesu, Gefährten und Gefährtinnen, Menschen, die den Weg Jesu mitgehen, ihn und sein lebendiges Wirken in dieser Welt bezeugen und dafür einstehen, auch wenn es schwierig wird. Mit der Taufe verabschieden wir uns von Starre und Unbeweglichkeit und setzen ganz realistisch auf die Dynamik und Elastizität des Heiligen Geistes. Es ist unsere Berufung, in der Freundschaft mit Jesus Christus zu wachsen und nicht eine Kopie zu sein, sondern ein Original.

(Nach Gabriela Grunden in „Leben im Rhythmus des Kirchenjahres")

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