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Das Kind in der Krippe streckt die Händchen aus, und sein Lächeln scheint schon zu sagen, was später die Lippen des Mannes gesprochen haben: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid.

Diese Hände geben und fordern zugleich: Ihr Weisen, legt eure Weisheit nieder, und werdet einfältig wie die Kinder; ihr Könige, gebt eure Kronen und eure Schätze und beugt euch in Demut vor dem König der Könige; nehmt ohne Zögern Mühen und Leiden und Beschwerden auf euch, die sein Dienst erfordert. (...) „Folge mir", so sprechen die Kinderhände, wie später die Lippen des Mannes gesprochen haben. (...) Gott ward ein Menschenkind, damit die Menschenkinder Gotteskinder werden könnten. (...) Legen wir unsere Hände in die Hände des göttlichen Kindes, sprechen wir unser Ja zu seinem Folge mir, dann sind wir sein, und der Weg ist frei, dass sein göttliches Leben auf uns übergehen kann.

Hl. Teresia Benedicta a Cruce (Edith Stein)

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