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(Strophen 13 - 19)

Du senkst voll Liebe deinen Blick in meinen

und neigst dein Ohr zu meinen leisen Worten

und füllst mit Frieden tief das Herz.

Doch deine Liebe findet kein Genügen

in diesem Austausch, der noch Trennung lässt:

Dein Herz verlangt nach mehr.

Du kommst als Frühmahl zu mir jeden Morgen.

Dein Fleisch und Blut wird mir zu Trank und Speise,

und Wunderbares wird gewirkt.

Dein Leib durchdringt geheimnisvoll den meinen,

und deine Seele eint sich mit der meinen:

Ich bin nicht mehr, was einst ich war.

Du kommst und gehst, doch bleibt zurück die Saat,

die du gesät zu künftger Herrlichkeit

verborgen in dem Leib von Staub.

Es bleibt ein Glanz des Himmels in der Seele,

es bleibt ein tiefes Leuchten in den Augen,

ein Schweben in der Stimme Klang.

Es bleibt das Band, das Herz mit Herz verbindet,

der Lebensstrom, er aus dem Deinen quillt

und jedes Glied belebt.

Hl. Edith Stein (Sr. Teresia Benedicta vom Kreuz)

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