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die ich nicht fassen kann,

in deinem Kommen hier als Mensch

mit tiefem Staunen an.

 

2. Ein Abgrund trennte mich von dir,

ich lebte in der Nacht.

Da hast du selbst in deiner Huld

mir ew’ges Heil gebracht.

 

3. Und nicht nur etwas gibst du mir

in liebevollem Sinn.

Nein, grenzenlos und ohne Maß

schenkst du dich selber hin.

 

4. Du wirst ein Menschenkind so schwach,

willst mir ein Bruder sein.

Dass furchtlos ich dir nahen darf,

machst du für mich dich klein.

 

5. Mein Auge darf dich hier jetzt sehn,

betasten dich die Hand.

O Wunder deiner Liebesmacht,

die solches mir erfand!

 

6. Du nimmst auf dich mein menschlich Los,

all meine Schuld und Not,

willst mich erlösen einst am Kreuz,

mir werden selbst zum Brot.

 

7. In dir ist Gott und Mensch zugleich

in einem ganz vermählt.

Du bist nun Mensch, vergöttlichst mich,

da du mich hast erwählt.

 

8. O kleines Kind, ich bet dich an,

du Gott der Herrlichkeit!

Nie wird’ ich je ergründen dich

in alle Ewigkeit.

 

T: Sr. Johanna OCD, Rödelmaier; M: Amazing Grace

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