logo caritas
In großer Freude und Dankbarkeit durften wir am 1. Mai, dem Hochfest der Patrona Bavariae, das Diamantene Professjubiläum unserer lieben Sr. Elisabeth begehen.

Vor 60 Jahren hatte ihr ältester Bruder P. Aurelian der Eucharistie vorgestanden. Dieses Mal trat der bald 90jährige Benediktiner aus Münsterschwarzach zugunsten seines jüngsten Bruders zurück und nahm zusammen mit anderen Geschwistern und Familienmitgliedern im Volk Gottes am Hochamt teil. Mit dem Hauptzelebranten Pfr. Hermann Weiß stand am Altar der Ortspfarrer Hans Beetz, sein Kaplan, unser Mitbruder P. Lawrence, ein weiterer Karmelit aus einer Nachbarpfarrei, P. Arul sowie als Diakon wieder ein Bruder von Sr. Elisabeth, Bernhard Weiß. Dazu unser Hausgeistlicher Prälat Bernold Rauch, der auch die Predigt hielt. Gekonnt verband er die beiden Feste miteinander, indem er den Anfang des Tagesevangeliums als Thema wählte: „Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit geladen.“ (Joh 2, 1f) Maria teile Freude und Leid mit den Menschen, so Pfarrer Rauch, halte Fürbitte für sie bei ihrem Sohn, wie bei der Hochzeit zu Kana so auch als Schutzfrau unseres Landes. Als Karmelitin trage auch Sr. Elisabeth die Sorgen und Nöte der Menschen mit und bringe sie im Gebet vor Gott. Und Jesus sei immer in der Mitte, feiere auch an diesem Tag mit.

Bewegt verfolgten alle in der überfüllten Kapelle und wir Schwestern im Chor mit, wie Sr. Elisabeth ihre Profess erneuerte, nachdem sie die Barmherzigkeit Gottes, die Gnade des Jubiläums und eine gute Vorbereitung auf den Tod erbeten hatte. Die hl. Kommunion empfingen wir Schwestern an diesem Festtag unter beiderlei Gestalten, und zum Schluss stieg unser Dank an den Herrn für seine große Gnade im Lied „Großer Gott, wir loben dich“ zum Himmel empor.

­